O’zapft is – Spezialitäten auf dem Oktoberfest 13. September 2017

Von Sonja Inspiration

Bayerische Spezialitäten auf dem Oktoberfest: Bier

Servus! Auf den Wiesn in München heisst es wieder „O’zapft is!“ und eine kunterbunte Mischung von Besuchern tummelt sich auf dem Oktoberfest. Die passende Gelegenheit, um selbst ein paar bayerische Spezialitäten auszuprobieren, oder?

Wir sind total im Oktoberfest-Fieber. Darum sind wir super neugierig und wollten von unseren Münchner Kollegen erfahren, welche bayerischen Spezialitäten es auf dem Oktoberfest gibt und welche sie am liebsten essen.

Eine kleine Auswahl dieser Schmankerl möchte ich Euch hier vorstellen.

Das (Wiesn)Hendl

Ein richtiger Klassiker auf dem Oktoberfest ist das halbe Poulet, in Bayern liebevoll „Hendl“ genannt. Das knusprige Hendl ist eine der „günstigeren Delikatessen“ auf dem Oktoberfest, an der kaum einer während seines Besuches vorbeikommt.

Ein Tipp: Direkt bei Ankunft schon das Hendl bestellen – später, wenn es voller und hektischer wird, werden sie nicht mehr so schön knusprig gebraten. 😉

Ochsenbraten

Eine Spezialität, die sogar ein ganzes Zelt auf dem Oktoberfest einnimmt! Die Ochsenbraterei gibt es schon seit 1881 auf der Wiesn in München und sie war damals schon eine Attraktion: Johann Rössler, Metzger und Gründer der Ochsenbraterei, präsentierte eine Maschine, die nur für das Ochsenbraten entwickelt wurde. Auch 135 Jahre später erfreuen sich die Besucher auf der Theresienwiese noch an seiner (modernisierten) Erfindung.

Die „Beilagen“

Fallen Euch auf Anhieb ein paar typisch bayerische Beilagen ein? Freilich, Knödel und Spätzle! Egal ob Semmel- oder Kartoffelknödel, Spätzle mit oder ohne Käse – für die meisten Menschen sind diese Gerichte mehr als bloss langweilige Beilagen. Die machen ordentlich satt und lassen sich mit der richtigen Sauce auch problemlos ohne Fleisch und Co. geniessen.

Brotzeitbrettl

Auch eine ordentliche Brotzeit bekommt man auf dem Oktoberfest. Meist probiert man sich direkt nach der Ankunft durch den bayerischen Spezialitätenteller – das schafft eine wichtige Grundlage! Brot und Aufschnitte liegen bereit, es geht von Speck und Salami über Blutwurst und Obatzter. Ob man nun ein Typ für Blutwurst ist oder nicht, muss natürlich jeder selbst wissen. 😉 Essiggurken dürfen jedoch nicht fehlen!

Weißwurst

Natürlich gibt es auf „da Wiesn“ auch Weisswurst! Eine bayerische Spezialität, die wirklich jeder kennt, selbst hoch oben im Norden. Aber wusstet Ihr, dass man die Weisswurst nach alter Tradition nicht nach 12 Uhr mittags isst? Früher wurde das Brät, also das Hackfleisch für die Wurst, früh morgens roh in Schweinedarm verpackt. Da es noch keine Kühlschränke gab, musste die Wurst also schnell bis spätestens mittags gegessen werden – sonst verdarb sie.

Nicht vergessen: die Weisswurst wird vor dem Verzehr geschält und süßer Senf darf dabei nicht fehlen! 😉

(Wiesn)Brezen

Zugegeben, Laugenbrezel essen wir auch in der Schweiz. Aber wer die Wiesn Brezen in „Minga“ (München) probiert hat, kennt den Unterschied. Die frischen und warmen Brezen sind nicht nur riesengross, sie schaffen es auch auf irgendeine Weise knusprig und gleichzeitig butterweich zu sein – einfach himmlisch! Das gibt es wirklich nur auf da Wiesn.

Die Maß…

… darf bei dieser Auflistung nicht fehlen! Eine „Maß“ ist ein ganzer Liter Bier – und nein, es heisst nicht „eine Maß Bier“, sondern einfach nur „oa Maß“.
Obacht(!) – dieses helle Bier ist deutlich stärker als normales. Eine Grundlage mit den vorhergegangenen bayerischen Spezialitäten zu schaffen ist also sehr empfehlenswert. Wer nicht so viel trinken kann oder möchte, sollte sich am besten ein Radler bestellen („Radler-Maß“). Einen sogenannten „Bausatz“, Limonade und Bier, bestellt man, wenn es im Zelt kein Radler gibt.

Und was gibt’s Süsses?

Feinen Kaiserschmarrn bekommt man auf dem Oktoberfest in wirklich jedem Zelt.

Haben wir Euren Ap

Rezept für 2 Personen

Zutaten

  • 450 g Spitzkohl
  • 2 Rüebli
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 g gemahlener Kümmel
  • 2 Laugenstangen (zum Aufbacken)
  • 4 Bratwürstli (Nürnberger)
  • 10 g Petersilie
  • Salz
  • Bouillon
  • Öl

Zubereitung

  1. Spitzkohl halbieren, Strunk entfernen, dann fein hobeln. Rüebli schälen und fein raffeln. Zwiebel abziehen und fein hacken. Alles in einer grossen Schüssel mischen und ein wenig salzen. In einem kleinen Topf 100 ml heisse Bouillon vorbereiten.
  2. Eine grosse beschichtete Bratpfanne erhitzen, Kohl-Mischung darin mit heisser Bouillon übergiessen und einmal aufkochen, 5 Min. weiterköcheln lassen, dann Pfanne vom Herd nehmen und ziehen lassen.
  3. Laugenstangen auf einem mit Backpapier belegten Backblech auf der mittleren Schiene im Ofen 5 Min. fertigbacken.
  4. In der Pfanne 1 TL Öl bei mittlerer Hitze erwärmen, Bratwürste darin ca. 3 Min. je Seite anbraten, bis sie gold-braun sind. Alles auf einem Teller anrichten, mit Petersilie bestreuen und geniessen 🙂
petit auf bayerische Spezialitäten jetzt geweckt?

Ich habe für Euch noch ein Rezept, das Euch ganz bestimmt in Oktoberfest-Stimmung bringt.

Bratwürstchen mit Krautsalat und Laugenstangen

Bayerische Spezialitäten auf dem Oktoberfest: Würstchen mit Krautsalat

Rezept für 2 Personen

Zutaten

  • 450 g Spitzkohl
  • 2 Rüebli
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 g gemahlener Kümmel
  • 2 Laugenstangen (zum Aufbacken)
  • 4 Bratwürstli (Nürnberger)
  • 10 g Petersilie
  • Salz
  • Bouillon
  • Öl

Zubereitung

  1. Spitzkohl halbieren, Strunk entfernen, dann fein hobeln. Rüebli schälen und fein raffeln. Zwiebel abziehen und fein hacken. Alles in einer grossen Schüssel mischen und ein wenig salzen. In einem kleinen Topf 100 ml heisse Bouillon vorbereiten.
  2. Eine grosse beschichtete Bratpfanne erhitzen, Kohl-Mischung darin mit heisser Bouillon übergiessen und einmal aufkochen, 5 Min. weiterköcheln lassen, dann Pfanne vom Herd nehmen und ziehen lassen.
  3. Laugenstangen auf einem mit Backpapier belegten Backblech auf der mittleren Schiene im Ofen 5 Min. fertigbacken.
  4. In der Pfanne 1 TL Öl bei mittlerer Hitze erwärmen, Bratwürste darin ca. 3 Min. je Seite anbraten, bis sie gold-braun sind. Alles auf einem Teller anrichten, mit Petersilie bestreuen und geniessen 🙂

Ich hoffe, Ihr seid auf den Geschmack gekommen!

Viel Spass beim Ausprobieren und „an Guadn“ (en Guete 😉 ),
Eure Sonja

Bayerische Spezialitäten auf dem Oktoberfest: Bier

Letzter Beitrag
Holunderbeerensirup selber machen – so geht’s Holunderbeerensirup selber machen – so geht’s
Nächster Beitrag
Mit nur 5 Zutaten zum feinen Chäschüechli! Mit nur 5 Zutaten zum feinen Chäschüechli!

Das könnte Dir auch gefallen

Hinterlasse einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.